Schlagzeilen aus Lateinamerika



Kolumbien: Bei der Explosion einer Autobombe in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota sind am Donnerstag mindestens 21 Menschen getötet und weitere 68 zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Die Explosion ereignete sich während einer Zeremonie in der Polizeischule „Escuela de Cadetes de Policía General Santander“. Die Behörden gehen von einem Selbstmordattentat aus und verurteilen den Anschlag als „Terrorakt“. Als Täter wurde inzwischen José Aldemar Rojas Rodríguez identifiziert, der laut Staatsanwaltschaft Mitglied der marxistisch orientierten Terror-Organisation „Nationale Befreiungsarmee“ ist.   ***   Mexiko:   Mindestens 79 Menschen sind bei Tlahuelilpanan bei der Explosion einer Benzin-Pipeline ums Leben gekommen. Die Leitung war offenbar von Dieben angebohrt worden, die Treibstoff stehlen wollten. Mindestens 66 weitere Menschen wurden bei dem Unglück so stark verletzt, das sie in Krankenhäuser gebracht werden mussten.